Stehr Baumaschinen GmbH - Mai 2026

Der Kern des Problems: Warum PFAS so problematisch sind

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) zeichnen sich durch eine extreme Stabilität aus. Das Problem: Sie binden sich nicht einfach an herkömmliches Erdreich, sondern sind hochmobil und wandern bei Regen direkt ins Grundwasser. Das macht belasteten Boden in der Praxis zu „Sondermüll auf Wanderschaft“.

Die Firma Stehr, Inhaber von über 100 Patenten, hat sich dieser gewaltigen Herausforderung angenommen und ein wegweisendes System zur Problemlösung entwickelt: das Einmischen von Aktivkohle zur Immobilisierung belasteter Böden. Das PEFAS-System ist aktuell das absolute Trend-Thema der Branche – und das aus gutem Grund. Während andere noch darüber rätseln, wie man die „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS/PFC) in den Griff bekommt, liefert Stehr mit dem PEFAS-Verfahren (PFAS-Elimination durch Fixierung und Adsorptive Stabilisierung) eine handfeste Lösung.

Die Stehr EXPO: Vom Albtraum zur Lösung

Dass dieses System im Mittelpunkt der letzten Stehr EXPO stand, ist wenig verwunderlich. Für viele Bauunternehmer und Kommunen ist das Thema PFAS momentan ein kostspieliger Albtraum. Normalerweise bedeutet PFAS im Boden: großflächiger Aushub, Transport quer durch Deutschland und die Lagerung auf Spezialdeponien für Unmengen an Geld.

Stehr dreht das Spiel um:

  • Aufbereitung vor Ort statt Abtransport: Das spart tausende LKW-Fahrten und schont das Budget massiv.
  • Die Staub-Falle gelöst: Aktivkohle ist extrem leicht und staubt stark. Das Stehr-System SBF 24 / 6 ist hier der entscheidende Faktor. Es arbeitet staubfrei, sodass die Aktivkohle präzise dort landet, wo sie wirken soll: im Boden, nicht in der Umgebungsluft.

Technische Präzision gegen chemische Instabilität

Durch das Einmischen der Aktivkohle werden die Schadstoffe im Boden „eingesperrt“ (immobilisiert), sodass sie nicht mehr ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Der Clou an der Technik ist die Kombination aus dem bewährten Stehr-Mischer und einer präzisen, computergesteuerten Dosierung.

In Storndorf konnten die Fachbesucher live erleben, wie aus einer ökologischen Last wieder stabiler, unbedenklicher Baugrund wird. Diese „Problemlöser-Mentalität“ ist genau das, was die Branche schätzt: Ein Riesenproblem wird gelöst, ohne aus der Lösung ein neues Problem zu machen.

Schluss mit dem Logistik-Wahnsinn

Die Erleichterung in der Branche ist spürbar, da das Stehr PEFAS-System eine massive Marktlücke schließt. Bisher war PFAS oft das „Todesurteil“ für ein Bauprojekt oder zumindest ein finanzielles Fass ohne Boden. Angesichts immer strengerer Grenzwerte (Stichwort: Mantelverordnung) steht nun ein System zur Verfügung, mit dem diese Werte verlässlich eingehalten werden können.

Zusätzlich wird der ökologische Wahnsinn gestoppt: Wer schon einmal versucht hat, zehntausende Tonnen belasteten Boden über hunderte Kilometer zur einzigen verfügbaren Deponie zu karren, weiß, wie dringend diese Innovation gebraucht wurde. Mit der Stehr-Erfindung wird Abfall wieder zu Baustoff.

Qualität durch Homogenität

Grundvoraussetzung für den Erfolg ist die exakte Ausbringung und Einmischung der Kohle. Entstehen durch ungleichmäßige Verteilung sogenannte „Nester“, kann dort weiterhin PFAS ausgewaschen werden. Die Stehr-Mischer spielen hier ihren Vorteil aus: Durch ihre hohe Kraft und die spezielle Werkzeuganordnung schließen sie den Boden förmlich auf und verteilen die Kohle mikroskopisch fein.

Wichtig für Anwender: Dieses System entspricht als einziges den Bestimmungen der BG Bau (Merkblatt C 487).


„Problem erkannt, Stehr gebaut“ – dieser Spruch kursiert schon lange in Storndorf. Beim Thema PFAS scheint er passender denn je.

 

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