Bodenstabilisierungssystem SBF 24-6
Staubfrei, umweltfreundlich und extrem wirtschaftlich im Einsatz
Technische Daten
- Arbeitsbreite 2.400 mm
- Max. Arbeitstiefe 400 mm
- Gewicht 9.550 kg
- Rotor - Ø / Drehzahl 800 mm / 310/min
- Antrieb / Zapfwelle Zapfwelle / 1000/min
- Bindemittelvolumen 6 m³
- Leistungsbedarf Min. 280 PS / Max. 390 PS


Die Revolution der Bodenstabilisierung
Das staubfreie System Stehr SBF 24-6 ist eine umweltfreundliche, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Lösung zur Bodenstabilisierung. Dank seiner innovativen Technologie erschließt es neue Einsatzbereiche, wie Wohngebiete oder Flughäfen, und senkt gleichzeitig die Betriebskosten deutlich.
- Kraftübertragung & AntriebBeidseitiger Riemenantrieb (hohe Drehzahl, reduziertes Drehmoment) anstelle eines seitlich montierten Stirnradgetriebes. Der Drehmomentaufbau erfolgt direkt im Fräsrotor über ein integriertes Planetengetriebe.
- Heck-ZapfwelleErfordert eine Heck-Zapfwelle mit 1.000 U/min für den optimalen Betrieb.
- FahrantriebDas Trägergerät benötigt einen stufenlosen Fahrantrieb (0 – Vmax).
- Zulassungen & OptionenErfüllt TRGS-Vorgaben. Optional ist eine Wassersprühleiste sowie eine Straßenzulassung erhältlich.
Systemvorteile & Eigenschaften
Umweltschutz und Sicherheit durch staubfreien Betrieb
Emissionsfreier Betrieb: Das Bindemittel (z. B. Kalk oder Zement) wird direkt im geschlossenen Gehäuse der Fräse ausgebracht und sofort in den Boden eingemischt. Es entsteht kein Staub.
Einsatz in sensiblen Bereichen: Dank des staubfreien Betriebs kann das System problemlos in der Nähe von Wohngebieten, Schulen, Krankenhäusern, fließendem Verkehr, parkenden Autos oder auf Flughäfen eingesetzt werden, wo herkömmliche, stauberzeugende Verfahren oft verboten oder problematisch sind.
Wetterunabhängigkeit: Arbeiten können auch bei windigen Bedingungen durchgeführt werden, da das Bindemittel nicht weggeweht wird.
Schutz des Bedienpersonals: Die Staubbelastung für die Arbeiter auf der Baustelle wird drastisch reduziert.
Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit
Ein Fahrzeug weniger erforderlich: Ein separates Streufahrzeug ist nicht notwendig. Das Trägerfahrzeug (Traktor) zieht nicht nur die Fräse, sondern führt auch das Bindemittel im integrierten Behälter (6 m³ Fassungsvermögen) mit sich.
Kein Materialverlust: Das Bindemittel wird genau dort ausgebracht, wo es benötigt wird – im Boden. Es geht kein Material durch Windabdrift verloren.
Vermeidung von Reinigungskosten: Eine Verschmutzung der umliegenden Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Fahrzeuge) durch Zement- oder Kalkstaub entfällt, ebenso wie die damit verbundenen Reinigungskosten.
Hohe Energieeffizienz: Laut Hersteller benötigen Stehr-Maschinen bis zu 50 % weniger Kraftstoff als herkömmliche Systeme. Die Amortisation wird oft allein durch Kraftstoffeinsparungen erreicht.
Verbesserte Qualität der Bodenstabilisierung
Präzise Dosierung: Das Bindemittel wird über eine hydraulisch angetriebene Zellenradschleuse präzise dosiert. Optional kann ein Bordcomputer die Bindemittel- und Wassermengen aufs Gramm genau steuern und dokumentieren.
Homogene Mischung: Die variable Mischkammer passt sich der Frästiefe an. Je tiefer gefräst wird, desto größer wird die Mischkammer, was zu einer intensiveren und homogeneren Durchmischung des Materials führt. Dies verhindert die Bildung von Bindemittel-"Nestern", die Schwachstellen im Boden darstellen könnten.
Optimale Materialstruktur: Die effiziente Mischtechnik erzielt eine bessere Materialstruktur, wodurch die Tragfähigkeit und Lebensdauer des stabilisierten Bodens erhöht werden.
Bilder weltweiter Einsätze







