Unsere Chronik
Von der Garage zum globalen Innovationsführer
Nach diesem Leitsatz prägt Gründer und Visionär Jürgen Stehr seit über vier Jahrzehnten die Baumaschinenbranche.
Was 1983 in einer kleinen Garage im hessischen Schwalmtal begann, ist heute ein weltweit agierender Spezialist für innovative Straßen- und Tiefbaumaschinen. Mit über 100 angemeldeten Patenten und Gebrauchsmustern bauen wir keine Standardmaschinen – wir entwickeln praxisnahe Lösungen, die Baustellen weltweit schneller, effizienter und umweltschonender machen.
Lehr- und Wanderjahre
Nach seiner Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker zieht es den jungen Jürgen Stehr in die Welt. Auf seinen Wanderjahren sammelt er wertvolle praktische Erfahrungen außerhalb seiner hessischen Heimat. Diese Zeit formt seinen unerschöpflichen Erfindergeist und den Blick für unkonventionelle Lösungen, die sich direkt in der Praxis bewähren.
Geburtsstunde in der Garage
Jürgen Stehr wagt den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet sein Unternehmen in einer kleinen Garage im Schwalmtaler Ortsteil Storndorf. Mit minimalen Mitteln, aber gigantischer Leidenschaft entstehen hier die ersten Prototypen.
Der Minibagger-Durchbruch
Als Ende der 1980er-Jahre die ersten Minibagger aufkommen, belächeln etablierte Großkonzerne diese noch als „Spielzeug“ und weigern sich, passende Anbauwerkzeuge herzustellen. Jürgen Stehr ergreift die Initiative: Er entwickelt kurzerhand selbst robuste Löffel für Minibagger sowie den dazugehörigen, revolutionären hydraulischen Stemmhammer. Eine neue Marktnische ist besetzt.
Schwingungsfreier Anbauverdichter
Stehr revolutioniert die Verdichtungstechnik im innerstädtischen Tiefbau mit dem ersten hydraulischen Anbauverdichter für ein völlig schwingungsfreies Verdichten. Da die Energie zu 100 Prozent senkrecht in den Boden geleitet wird, werden Schäden an umliegenden Gebäuden konsequent vermieden. Die hocheffizienten Geräte sind so konstruiert, dass sie flexibel an Radladern, Baggern und Traktoren betrieben werden können.
Fokus auf Traktoren & Fendt-Vario
Als Erster erkennt Stehr das enorme Potenzial landwirtschaftlicher Traktoren im Bauwesen. Der Schlüssel zum Erfolg ist der stufenlose Fendt-Vario-Antrieb. Jürgen Stehr kombiniert seine schweren Spezialfräsen und Verdichter mit diesem Antriebssystem. Nur so lässt sich die volle Zapfwellendrehzahl bei minimaler, stufenloser Kriechgeschwindigkeit ruckfrei auf den Boden übertragen. Der Traktor wird zur vollwertigen Baumaschine.
Die konische Kanaldeckelfräse
Ein weiterer Geniestreich: Stehr erfindet die Kanaldeckelfräse mit einem weltweit einzigartigen konischen Fräskopf. Das System ermöglicht das schnelle, passgenaue und saubere Ausschneiden von Schachtabdeckungen bei der Straßensanierung in absoluter Rekordzeit.
Staubfreie Bodenstabilisierung
Umwelt- und Gesundheitsschutz rücken in den Fokus: Stehr bringt eine bahnbrechende Erfindung zur komplett staubfreien Bodenstabilisierung auf den Markt. Bindemittel wie Kalk oder Zement werden ohne jegliche Staubentwicklung direkt in den Boden eingearbeitet – ein entscheidender Vorteil für Baustellen in der Nähe von Wohngebieten.
Das All-in-One-Wegepflegesystem
Die logische Weiterentwicklung: Stehr revolutioniert den Wegebau durch ein intelligentes Kombinationssystem an einem einzigen Schlepper. Während das schwere Heck-Planierschild den Weg aufreißt und profiliert, walzt der Front-Plattenverdichter das Material im selben Arbeitsgang fest. Das spart den Einsatz von drei separaten Baumaschinen.
40 Jahre Stehr Baumaschinen
Das Unternehmen feiert sein 40-jähriges Bestehen. Aus dem einstigen Ein-Mann-Garagenbetrieb ist ein international hoch angesehenes Familienunternehmen geworden, das heute auf einem über 70.000 Quadratmeter großen Werksgelände in Schwalmtal ansässig ist.
Hessen-Champions & Europa
Unsere Innovationskraft bleibt ungebrochen: Stehr Baumaschinen zieht in das große Finale des renommierten Preises „Hessen-Champions“ ein. Gleichzeitig wird unsere zukunftsweisende Technik im Europäischen Parlament als Best-Practice-Beispiel präsentiert.
Wir stehen niemals still – für die Baustellen von morgen.
