Stehr Baumaschinen GmbH ist eine innovative Firma im Bereich Maschinenbau. Wir produzieren unter anderem Spezial­baumaschinen, die teilweise in Deutschland und europaweit paten­tiert wurden. Stehr-Maschinen werden von der Praxis für die Praxis entwickelt.

Physikalische und mechanische Eigenschaften

Dieses System unterscheidet sich von herkömmlichen Verdichtern durch folgende physikalische und mechanische Eigenschaften:

Vergleich: Stehr Plattenverdichter vs. Walzenzug

1 Hochfrequenz-Anregung (70 Hz)

Mit einer Frequenz von 70 Hertz schwingen die Verdichter etwa doppelt so schnell wie die Eigenschwingungsfrequenz des zu verdichtenden Bodens. Durch diese schnelle, hochfrequente Anregung wird die Reibung zwischen den Bodenpartikeln gebrochen, wodurch sie sich schneller und hohlraumfrei neu anordnen.

Display der Stehr-Maschine mit Anzeige der 70 Hz Hochfrequenz

2 100 % vertikale Krafteinleitung

Die Plattenverdichter arbeiten mit zwei beziehungsweise vier gegenläufigen Erregerwellen. Durch diese Konstruktion heben sich horizontale Schwingungskräfte gegenseitig auf. Die gesamte Verdichtungsenergie wird exakt senkrecht (zu 100 %) in den Boden geleitet.

Detailansicht der gegenläufigen Erregerwellen für 100% vertikale Krafteinleitung

3 Schutz der Umgebung

Da keine ungewollten seitlichen Schwingungen entstehen und die Energie direkt nach unten abgeleitet wird, sind die Erschütterungen in der Umgebung kaum messbar. Dies prädestiniert die Maschinen für sensible Einsätze, etwa auf engen innerstädtischen Baustellen oder direkt an denkmalgeschützten Gebäuden.

Stehr Plattenverdichter im sensiblen Einsatz in der Nähe von Wohngebäuden

4 Tiefenwirkung

Durch die rein vertikale Kraftrichtung und die hohe Frequenz lassen sich enorme Tiefenwirkungen erzielen. Messungen zeigen, dass Schütthöhen von bis zu einem Meter in einem Arbeitsgang in der gesamten Höhe problemlos verdichtet werden können.

5 Hohe Energieeffizienz

Weil die kinetische Energie zielgerichtet genutzt wird und nicht ungerichtet verpufft, wird für die Verdichtung deutlich weniger Antriebsleistung benötigt (teilweise nur ca. 20 kW). Die Anbauverdichter können dadurch schon an vergleichsweise leichte Trägergeräte ab 6 Tonnen montiert werden, was den Kraftstoffverbrauch und den Maschinenaufwand massiv reduziert.