Brandgefahr bei Mäharbeiten im Gelände: Wie Hochdruck-Löschtechnik Vegetationskatastrophen im Keim erstickt
Hohes Venn / Schwalmtal – Der verheerende Großbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn verdeutlicht ein wiederkehrendes Risiko bei Landschaftspflege- und Forstarbeiten: Trotz akuter Trockenheit eingesetzte Traktoren und Mähwerke erzeugten bei Steinkontakt Funkenflug, der die ausgetrocknete Vegetation schlagartig entzündete. Während die Debatte häufig pauschal auf den Klimawandel verweist, liegt die unmittelbare Zündquelle in der Praxis oft bei mechanischen Arbeiten – und genau dort muss auch der Brandschutz ansetzen.
Prävention direkt am Arbeitsgerät:
Stehr HLR 40 / 200
Um das Risiko von Fluchtfeuern bei Mulch-, Mäh- und Pflegearbeiten wirksam zu eliminieren, setzt das innovative Löschsystem Stehr 40 / 200 direkt an der Entstehungsquelle an.
•Effiziente Hochdruckvernebelung: Die Anlage arbeitet mit einer Förderleistung von 40 Litern pro Minute bei 200 bar Druck. Durch die feine Zerstäubung des Wassers entsteht eine extrem große Kühloberfläche, die dem Brandherd schlagartig thermische Energie entzieht und Flammen erstickt, noch bevor sie sich ausbreiten können.
•Kompakter 1.000-Liter-Wasservorrat: Durch den hocheffizienten Hochdrucknebel reicht der integrierte 1.000-Liter-Tank für eine Einsatzdauer und Löschwirkung aus, die bei herkömmlichen Niederdrucksystemen ein Vielfaches an Wasservolumen erfordern würde.
Die automatische Notruf- und GPS-Kopplung bei Aktivierung der Hochdruckpumpe erfüllt im reinen Löscheinsatz folgende Aufgaben:
• Sofortige Lagemeldung und Nachalarmierung: Sobald der Maschinist oder Bediener die Hochdruckpumpe zur Brandbekämpfung startet, wird zeitgleich die nächstgelegene Leitstelle über die internationale Notrufnummer (112) alarmiert. Dies stellt sicher, dass Verstärkung oder Rettungsdienste ohne manuelle Verzögerung auf den Weg geschickt werden
Fazit
Trockenperioden erfordern ein Umdenken bei behördlichen und forstwirtschaftlichen Einsätzen. Mechanische Zündquellen lassen sich bei Steinkontakt im unwegsamen Gelände nie vollständig ausschließen – mit integrierter Hochdruck-Löschtechnik wie dem System Stehr 40 / 200 werden Entstehungsbrände jedoch in Sekundenbruchteilen gelöscht, bevor ein unkontrollierbarer Flächenbrand entsteht.

