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Gesamtprospekt 2016

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Stehr Prospekte

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Mechanische Bodenverbesserung nach der ZTV


Von jeher nehmen die ZTVE-Stb eine Sonder­stellung ein, weil die zugrun­deliegenden ATV DIN 18300 für nahezu alle Tiefbaube­reiche gelten. Hierzu gehören neben dem Straßenbau die Erdar­beiten für alle Hochbauten sowie für Schienen­fahrwege, Staudämme, Deiche, Kanäle und Rohrleitungen.
Im Vorwort zur 2. Auflage, Fassung 1997 der ZTVE (Kirschbaum Verlag Bonn) durch Professor Dr.-Ing. Rudolf Floss heißt es unter anderem:
Den Stand der Technik mit allen verfüg­baren technisch-wirtschaft­lichen Mitteln zu nutzen - die standort­spezifischen Gegebe­nheiten, die funktions­gemäß erforder­lichen Sicher­heiten und die Anfor­derungen des Umwelt­schutzes zu berück­sich­tigen.

Ein wesent­licher Bestandteil der ZTVE wird in der Verbe­sserung von nichttrag­fähigen Böden darge­stellt. So können diese Böden durch verschiedene Verfahren verfestigt oder verbe­ssert werden.
Zu diesen gehört unter der ZTVE 12.2 die Mechanische Bodenverbe­sserung.

Mechanische Bodenverbe­sserungen können im Unter­grund, in der Dammauf­standsfläche und im Unterbau zur Verbe­sserung der Einbaufähigkeit und Verdicht­barkeit von Böden und zur Erleich­terung der Ausführ­barkeit von Bauar­beiten ange­wandt werden.
Folgende Verfahren kommen in Betracht:
 
  • Verbe­ssern von weichen Böden durch Einrütteln, Einschlagen oder Einmischen von geeig­neten Baustoffen. Geeignete Baustoffe in diesem Fall sind z. B. Sand, Kies, Steine sowie indust­rielle Nebenprodukte nach Maßgabe der einschlägigen Teile des "Merkblattes über die Verwendung von indust­riellen Nebenprodukten im Straßenbau".
  • Verbe­ssern von schluf­figen oder tonigen Böden durch Einmischen von geeig­neten Böden, erforder­lichen­falls nach vorherigem Auflockern mit geeig­netem Gerät.
  • Verbe­ssern von Sand oder Kies mit engge­stufter Korng­rößenver­teilung durch Einmischen von geeig­neten Körnungen, gegebenen­falls auch - sofern die fertige Schicht befahren werden soll - durch Zugabe von Feinkorn bis 0,063 mm (Tonmineral) in so geringer Menge, dass eine Bindewirkung an der Oberfläche, jedoch keine Schlamm­bildung eintritt.

 

In keinem Absatz wird in dem technischen Regelwerk darauf hinge­wiesen, dass im Boden befind­liche Steine ausge­siebt (separiert) werden sollen, um eine Bodenverbe­sserung oder Stabilisierung zu erreichen.

 

Genau für dieses vorge­schriebene Verfahren entwic­kelte die Firma Stehr aus dem oberhes­sischen Schwalmtal eine Maschine, die bestens geeignet ist, dieses umwelt­schüt­zende und kostengün­stige Bauver­fahren anzuwenden.

 

Den Stehr Recycler als Anbaugerät für Hydraulik­bagger

 

Bodenaushub, der bis jetzt kostenin­tensiv ausge­tauscht wurde, wird so aufbe­reitet, dass in den meisten Fällen kein oder sehr wenig Bindemittel zugesetzt wird. Allein durch das Brechen mit gleich­zeitigem Mischen der im Aushub befind­lichen mineralischen Reststoffe wird eine optimale Kornzusammen­setzung und somit ein hochwer­tiger verdich­tungs­fähiger Baustoff herge­stellt. Sämtlicher Aushub, wie Altasphalt, alte Frost­schutz­schichten, Steine, Bauschutt usw., wird direkt auf der Baustelle aufbe­reitet und einer kostengün­stigen, umwelt­schonenden Wiederver­wertung zugeführt. Lästige Staube­ntwick­lungen, die beim Streuen von Bindemittel entstehen, werden vermieden, da andere Bindemittel wie Kalk und Zement einge­setzt werden können.
Sehr gute Erge­bnisse werden durch Unter­mischen von Recyc­ling­material oder Brechsand erreicht. Da in diesem Material noch hydraulisch wirkende Reststoffe vorhanden sind, ist hier sogar eine Langzeit­wirkung festzus­tellen. Diese Erkennt­nisse wurden von Erdbaulabors und Boden­gutachtern festge­stellt.

 

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Am Johannesgarten 5
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