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Stehr-News 54

Staubfrei oder Baustopp ?? - Stehr löst das Problem!!

 

Beim Neubau der Autobahn A4 Ronneburg Richtung Dresden wurde der Boden direkt an der vorhandenen Fahrspur verbessert und wieder eingebaut. Mit der Ausführung wurde die Mittelstandsarge A4-Altenburger Land Bögel/Rädlinger beauftragt. Es erfolgte eine Bodenverbesserung mit hydraulischem Bindemittel. Durch die enorme Staubentwicklung beim Streuen des Bindemittels ereigneten sich in de Nähe von Chemnitz einige, teils schwere Unfälle. Deshalb kam es zur Forderung, das Bindemittel staubfrei in den Boden einzuarbeiten. Jetzt waren die Spezialisten der sächsischen Firma Meier Bodenstabilisierung und des hessischen Spezialmaschinenherstellers Stehr gefragt, die zusammen das Problem gelöst haben.

Da die Firma Meier schon einige Stehr-Fräsen zur vollsten Zufriedenheit einsetzt, wurde nun zusätzlich in einer Kombination Fräse-Streuer SBF 24-6 staubfrei investiert. Auftraggeber und das Autobahnamt konnten sehr schnell überzeugt werden, dass dies die einzige Möglichkeit war, Bindemittel ohne die verkehrsgefährdende Staubentwicklung in den Boden einzumischen. Auf immer mehr Baustellen wird die Stehr-Kombination mittlerweile vorgeschrieben. Im Zuge der Bundesbahn Neubaustrecke Erfurt-Leipzig wird von der Bietergemeinschaft Wayss & Freitag / Porr AG /  Max Bögel als Großprojekt der Finnentunnel erstellt. Den Zuschlag für die Erdarbeiten erhielt die Firma Stutz aus Kirchheim. Hier werden 1,4 Mio. Tunnelaushub mit Bindemittel verbessert und eingebaut. Zwei Stehr-Bodenstabilisierungssystem SBF 24-6 staubfrei mit Fendt 930 sorgen dafür, dass die engen Terminvorgaben eingehalten werden. So werden täglich ca. 300 to. Bindemittel eingebaut. Durch die Kombination mit 30 % mehr Leistung gegenüber dem Wettbewerb wird eine dritte Maschine, sowie drei separate Streufahrzeuge mit Personal eingespart. Als besonderen Service bietet die Firma Stehr für diese Baustelle eine 100%ige Mobilität des Kundendienstes: der Fräsen-Spezialist Herr Albert Beier ist rund um die Uhr erreichbar.

Ganz besonders ist man bei der Firma Stehr stolz darauf, dass einige Kunden, die vorher Stehr-Fräsen im Einsatz und zwischendurch auch mal Maschinen vom Wettbewerb eingesetzt hatten, wieder den Weg zu Stehr gefunden haben. So hatte die Firma Gerauer aus Ruhsdorf/Rott von einem Wettbewerber eine gebrauchte Stehr-Fräse gekauft. Als vor kurzem eine Neuanschaffung anstand, hatt man sich vom Wettbewerber eine neue Fräse vorführen lassen. Hierbei wurde festgestellt, dass die 7 Jahre!! alte SBF 24 von Stehr besser war als die neue Fräse des Wettbewerbs. Ohne Vorführung entschied man sich für Stehr. "Eine gute Werbung durch den Wettbewerb", so Jürgen Stehr.

 

Die neuen Fräsen SBF 24 sind so konstruiert, dass sie sich zu jeder Zeit zu eine Kombination Fräse-Streuer staubfrei zusammenfügen lassen. Ein von Stehr entwickelter Bordcomputer sorgt dafür, dass die Streumenge oder die Wasserzugabe exakt genau aufgebracht wird. Die Steumengendosierung erfolgt über eine hydraulisch angetriebene Zellenradschleuse. Dafür wird die tatsächlich gefahrene Strecke über einen Sensor gemessen. Die Austragmenge pro m² wird eingegeben und genau dosiert aufgebracht. Auf Wunsch kann über eine Chipkarte der Arbeitsablauf über 20 Tage im Datenaustausch auf die Software des Betriebscomputers erfolgen. Hier können der Auftrag, der Kunde, der Sollwert, die Ausbringungsmenge, die tatsächliche Menge, die gestreute Fläche, Arbeitszeit, Frästiefe, Datum und Kommentare zeitgenau dokumentiert werden. Die Streubreiten von 0.6, 1.2 oder 2.4 m werden ebenso wie sämtliche andere Funktionen von der Kabine aus elektro-hydraulisch gesteuert. Diese Einstellungen werden optisch auf einem Bildschirm dargestellt. Auf dem Dach des Streuers ist ein Domdeckel angebracht. Durch diesen kann eine Befüllung direkt vom Silo mit einer Förderschnecke oder mit Big-Bags erfolgen. Über eine Einblasvorrichtung mit Absperrhahn kann der Streuer vom Silofahrzeug direkt befüllt werden. Über elektronische Sensoren wird der Füllstand optisch und akustisch angezeigt. Die austretende Einblasluft wird über einen von Stehr entwickelten speziellen Staubfilter gereinigt. Die bekannte Brückenbildung mit Verstopfung des Bindemittelbehälters ist nach dem Stehr-System völlig ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Wechselhalter für die Verschleißwerkzeuge

Nachdem sämtliche Produkte bekannter Anbieter von Wechselhaltersystemen auf einer Stehr-Fräse unter schwierigsten Bedingungen getestet wurden, diese aber nicht den hohen Qualitätsansprüchen entsprachen, kam man zu dem Entschluss, ein eigenes System zu entwickeln. Die Vorgabe bestand darin, dass das System für den Kunden bezahlbar und trotzdem so stabil sein muss, um im Boden befindliche Steine zu zertrümmern, da die Stehr-Fräse auch als Steinbrecher eingesetzt werden kann. Dazu wird die Drehzahl geändert und eine zustätzliche Schlagleiste, bestehend aus nebeneinander angeordneten Rundschaftmeißel, angebracht. Durch die schnell rotierenden Rundschaftmeißel mit 25 mm Schaft erfolgt ein große kinetische Krafteinleitung auf das zu brechende Material. Somit können auch Steine in bindigen Böden gebrochen werden, ohne dass sich der Rotor verstopft. Die immens hohen Werkzeugkosten, wie bei bestehenden Steinbrechern bekannt, können so um ein Vielfaches verringert werden. Der Preis des neuen Wechselhalters ist ungefähr doppelt so hoch wie ein normaler Anschweißhalter und kann auf dem bisherigen Rotor gegen das normale System ausgetauscht werden.

 

 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

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Bericht: Oberhessische Zeitung vom 12. August 2008:

 

Stehr-News 53

 

Technik der Stehr-HF Anbauverdichter

 

Jeder, der schon einmal mit hydraulischen Anbauverdichtern gearbeitet hat, kennt die Probleme, die durch Schwingungen beim Verdichten in das direkte Umfeld abgeleitet werden. Enorme Schäden an Bauten, Rohr und Elektroleitungen sind bekannt und mancher Computer ist schon abgestürzt. Die Spezialisten von Stehr stellten sich dem Problem und entwickelten ein Gerät, das schon kurz nach Markteinführung von den Anwendern sehr gut angenommen wird.

 

Jürgen Stehr: "Wir wollen nicht im Wettbewerb mit den vielen bekannten Herstellern sein, sondern die Probleme lösen, die durch andere entstehen"!

 

Die Grundplatte der Stehr-Anbauverdichter wird durch die in dem Vibrationsgetriebe eingebauten Exzenter in einseitig vertikale Schwingungen versetzt. Angetrieben von einem Hydraulikmotor über Zahnräder erfolgt eine gleiche Drehzahl der einzelnen Unwuchtwellen. Paarweise oder vierfach angeordnet werden diese somit mit gleicher Winkelgeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung in eine Rotation versetzt. Beide Unwuchtwellen erzeugen Zentrifugalkräfte Fc. Die horizontalen Komponeten fh heben sich auf, während die vertikalen Komponenten fv sich zur Gesamt-Zentrifugalkraft Fc addieren.

 

 

Durch die einzelnen, kleinen Unwuchtwellen ist eine hohe Drehzahl und somit eine hohe Schwingungsfrequenz möglich!! Durch die vertikal nach unten gerichteten addierten Zentrifugalkräfte Fc erfolgt eine Einleitung in das zu verdichtende Material fast zu 100 %. Bekannte Schwingungen in die Umgebung, wie sie beim Einsatz von herkömmlichen Anbauverdichtern mit Einkreisschwingern bekannt sind, werden fast aufgehoben. Hier treten immer öfters Probleme beim Verdichten in bewohnten Gebieten auf. Anwohner beschweren sich über zu hohe Erschütterungen, schon einige Baustellen mußten eingestellt werden. Durch die starken Resonanzschwingungen, die dabei entstehen, sind schon öfters schwere Schäden im Umfeld an Gebäuden, Leitunssystemen usw. festgestellt worden. Besonders bei innerörtlichen Baumaßnahmen sind diese Probleme bekannt und die in der DIN 4150-3 klar definierten Grenzwerte für Schwingungsgeschwindigkeiten werden meistens weit überschritten. So gelten Baustellen nach dem Bundes-Emissionsschutzgesetz BimSchG § 5 und § 2, sowie § 22, Abs. 1/6.1 in der Regel nicht als genehmigungsbedürftige Anlagen. Die Arbeiten darauf sind aber so abzuwickeln und zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind. Unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen sind nach dem Stand der Technik auf ein Minimum zu beschränken. Diese Vorgaben waren aber meistens bis jetzt mit den bekannten Verdichtungsgeräten nicht einzuhalten. Durch die Form der sechseckigen Grundplatte ist der Anbauverdichter überall zu platzieren. Es entfällt eine störungsanfällige Drehdurchführung mit Drehmotor. Das I-Tüpfelchen setzt Stehr noch obendrauf: ohne dritte Hydraulikleitung wird das Lecköl der Ölmotore über ein Vakuum abgesaugt und über die Rücklaufleitung durch den Filter in den Tank geleitet. Für den größten Stehr-Anbauverdichter mit 120 kN (4 x 30) Zentrifugalkraft werden zum Antrieb nur 65 Liter Hydrauliköl bei 180 bar gebraucht. Somit ist ein Betrieb an Kompaktbagger ab 7 to. möglich. Auf einer Kanalbaustelle der Fa. Trautmann in Aschaffenburg wurde der Stehr-Plattenverdichter SBV 120 HF mit Erfolg an einem Bobcat 442 / 7,5 to. Kompaktbagger eingesetzt. Die Baustelle - mit sensiblem Baugrund direkt am Main gelegen - wird von einem Ingenieur-Büro durch Meßsensoren, die die Schwingungen nach der DIN 4150 aufzeichnen, überwacht.  Auf dieser Baustelle zeigte sich (wie auch mittlerweile auf vielen anderen), dass der Stehr-Hochfrequenz-Plattenverdichter das einzige Verdichtungsgerät auf den Markt ist, dass eine hohe Verdichtungsleistung mit wenigen Schwingungen ins Umfeld abgibt. Die Erschütterungen lagen noch innerhalb der vorgegebenen Toleranzen. Bei der Fa. Feickert aus Weilburg, die sich auf innerörtlichen Spezial-Kanalbau spezialisiert hat, sind mittlerweile viele Stehr-HF Plattenverdichter mit Liku-Fix Schnellwechsler im Einsatz, da es hier auch schon einige Stillstandzeiten durch den Einsatz mit herkömmlichen Plattenverdichter gab.

Herr Hansen von der Fa. Wieben, Westerröhnfeld/Schleswig-Holstein: "Acht Stehr-HF Anbauverdichter mit Oil-Quick-Schnellwechsler sind bis jetzt bei uns im Einsatz. Diese werden auf innerörtlichen Baustellen in Zukunft nur noch eingesetzt, um Ärger mit Anliegern im Vorfeld schon zu vermeiden".

Es gibt die