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21.05.2010Stehr-Grader, Entwicklung die der Markt verlangt
Stehr Grader - Entwicklung die der Markt verlangt
Stehr, der innovative Spezialmaschinenhersteller und Marktführer für Anbaugeräte wurde von vielen Anwendern angesprochen warum man keinen leistungsfähigen Anbaugrader im Programm hat, der die Hauptmerkmale eines richtigen selbstfahrenden Graders aufweist. Nach dem der Markt, außer den bekannten Anbauplanierschildern nichts besonderes bietet, setzten sich die Spezialisten von Stehr mit Straßen und Wegebauern sowie und Forstbetrieben zusammen von denen viele sowieso schon Stehr Kunden sind und auch viele Stehr Geräte schon im Einsatz haben. Hier wurde festgelegt, welche Kriterien solch ein Gerät aufweisen muss. Die Stehr Konstrukteure legten los und innerhalb 4 Wochen stand dank modernster Computer und Maschinentechnik und mancher Überstunde der Prototyp auf den Beinen. Hier zeigte sich besonders die Kreativität der Stehr- Techniker, die gemäß dem Motto des Firmenchefs: wir wollen Probleme lösen, ohne aus der Lösung ein Problem zu machen, loslegten. Das ist mittlerweile die Stärke von Stehr. Selbst der jüngste Lehrling kann Ideen einbringen und wenn diese gut sind, werden sie auch verwirklicht. Das hauptsächliche Augenmerk bei der Konstruktion wurde auf sich verändernde Baustellenstrukturen, auf die Vielseitigkeit der ausgerichteten Maschinenausstattungen der Unternehmen, sowie auf die sich ebenfalls verändernden Anforderungsparametern gelegt. Auch die Kosten - Nutzung Analyse spielten dabei eine erhebliche Rolle. Anbaugrader sollen heute vielfältig nutzbar sein, sie sollen Feinarbeiten ebenso gut, wie grobes Planieren beherrschen. Einerseits sollen sie mit hochsensibler Hydraulik und dank Laser-, Ultraschall- oder GPS-Steuerung Feinstarbeit leisten und ein präzises Planum hinterlassen, andererseits sollen sie mit ihrem Schar große Massen bewegen, diese zügig verteilen und einbauen. Dazu stehen Trägergeräte von namhaften Herstellern, die mit modernster Hydraulik, stufenlosem Fahrantrieb, sowie ergonomischem Arbeitsplatz mit Rückfahreinrichtung ausgerüstet und in der Zug und Schubkraft jedem selbstfahrenden Grader haushoch überlegen sind, zur Verfügung. Durch den stufenlosen Fahrantrieb, den in dieser Form kein selbstfahrender Grader aufweisen kann, können mit dem gleichen Trägergerät die dazugehörigen bis zu 3 Meter breiten Stehr - Anbauplattenverdichter mitgeführt und über die serienmäßige Bordhydraulik betrieben werden. Somit wird keine zusätzliche Straßenwalze benötigt, die auch noch zusätzlich mit einem Tieflader transportiert werden muss. Denn überall wo beim Straßen-, Wege- und Platzbau Material mit einem Grader eingebaut wird, muss dieses auch verdichtet werden. Zu den gängigsten Aufgaben für Grader zählt das ebnen eines Feinplanums, was hohe Anforderungen an die Präzision der Scharbewegungen und möglichst ruckfreies, langsames Fahren stellt. Diese Voraussetzungen sind alle im neuen Stehr Grader enthalten, der durch eine ausgereifte Maschinen- und Antriebstechnik, einer sensiblen, gut bedienbaren hydraulischen Scharkontrolle, die sich für die effektive Kombination mit Ultraschall-, Laser- und GPS-Systemen eignet. Im modernst gestalteten Führerhaus der Trägergeräte ist genügend Platz für die Bedienungsjoysticks und entsprechenden Kontrollen und Displays. Dabei hat der Maschinist immer einen Blick nach vorne auf das Schar. Diese Voraussetzungen bieten heute die modernen Schlepper. Der Fahrer braucht nicht den Kopf nach hinten zu drehen, wie beim Arbeiten mit den bekannte normalen Anbauplanierschildern bekannt sind. Bei dieser dauerhaften Arbeitsweise sind Körperschäden wie Genickstarre, "Hexenschuss" und Bandscheibenschäden vorprogrammiert. Der Stehr- Grader ist so konstruiert, dass er sowohl in Zug- oder Schubrichtung gefahren werden kann. Dabei wird das Schar immer gezogen, denn nur mit einem gezogenen Schar ist ein genaues Arbeiten möglich. Für diese Konstruktion, die weltweit einmalig ist, hat man bei Stehr Schutzrechte angemeldet. Der Stehr- Anbaugrader hat ein hohes Eigengewicht von 3,5 Tonnen und kann von der genormten 3- Punkt- Aufhängung des Schleppers komplett ausgehoben werden. Das hat den Vorteil, dass je nach Trägergerät schnelle Umsetzungen von Baustelle zu Baustelle, auch über weitere Stecken über die normale Fahrtrichtung möglich sind. Mit hohen Kosten verbundene Tieflader Transporte sind auch hier nicht mehr nötig. Das Schar hat eine Transportbreite von 3 Meter, kann aber durch 2 x 0,5 Meter breite Verlängerungen auf 4 Meter verbreitert werden. Über einen großvolumigen Kugeldrehkranz, der auf eine Belastung von 30 Tonnen! ausgelegt ist, lässt sich das Schar 2 x 45 Grad in der Fahrtrichtung verstellen. Die Schnittwinkelverstellung beträgt 20 Grad. Über die Seitenschwenkeinrichtung ohne Hydraulikzylinder, auch eine Stehr Erfindung, kann der gesamte Anbau 30 Grad nach rechts oder links geschwenkt werden, somit ist ein arbeiten über 1,5 Meter neben der Außenspur des Trägergerätes und das Befahren von engen Kurven möglich. Dabei laufen die Abstützräder immer auf der planierten Fläche.
" Durch die genau gleiche Arbeitsweise, vergleichbar mit einem selbstfahrenden Grader, aber mit viel höherer Leistung wollen wir zu dem recht exklusiven Kreis der weltweit ca. 10 Anbieter gehören und uns ein gehöriges Stück von dem Kuchen der diesen bis jetzt vorenthalten war abschneiden. Es werden weltweit jährlich über 8000 Grader gebaut, von diesen werden in Zukunft einige aus Schwalmtal kommen", so Jürgen Stehr.
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