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15.01.2009Stehr Baumaschinen - Unternehmen mit Weitblick: geehrt durch Bundesminister Olaf Scholz - Stehr News 55
Der Baumaschinenhersteller Jürgen Stehr wurde in München im Alten Rathaus am Marienplatz von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz offiziell als "Unternehmer mit Weitblick" ausgezeichnet. Der Landrat des Vogelsbergkreises Rudolf Marx hatte den Schwalmtaler Firmenchef bereits vorher im Kreishaus empfangen und ihn von der bevorstehenden Auszeichnung unterrichtet. Landrat Marx zeigte sich beeindruckt von der Firmengeschichte der Firma Stehr. Was einmal als Ein-Mann-Betrieb begann und durch den enormen Erfindungsreichtum von Herrn Jürgen Stehr sich zu einem international tätigen Unternehmen entwickelte, sei schon bemerkenswert. So sind seit nunmehr über 25 Jahre viele patentierte Neuentwicklungen entstanden. Jürgen Stehr sei praxisnah und bodenständig, er wirtschafte solide mit einer beachtlichen Eigenkapitalquote. Der Spezialmaschinenhersteller aus Schwalmtal, bekannt durch sein großes soziales Engagement, beschäftigt ausschließlich Arbeitskräfte aus der Region. Diese bestehen aus einem hohen Anteil aus älteren Mitarbeitern. Gleichzeitig wird bei Stehr in großem Umfang ausgebildet und mit vielen anderen Unternehmen aus der Region partnerschaftlich zusammengearbeitet. Es entstand eine Qualifizierungspartnerschaft mit der Kommunalen Vermittlungsagentur des Vogelsberkreis (KVA). Durch diese wurde er auch zum Unternehmer mit Weitblick vorgeschlagen. "Es sei wichtig, den arbeitssuchenden Menschen eine Chance zu geben", so Jürgen Stehr. Natürlich muß der Wille erkennbar sein. Gleichzeitig kritisierte er die wachsende Zahl von Menschen, bei denen der Staat trotz einer Arbeit etwas dazuzahlen müsse. "Menschen müssen von ihrem Lohn leben können", fordert Jürgen Stehr. Das sei nicht Aufgabe des Staates. Er fügte hinzu: "Verbraucher haben in ihrem Verhalten auch eine Verantwortung. So sollten sie nicht in Billigläden einkaufen, die Billigware verkauft, die durch Kinderarbeit in Fernost hergestellt wird. Diese Ramsch-Läden entlohnen eine Verkäuferin mit 350,-- Euro im Monat ohne Kranken- und Rentenversicherung".
von links: Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, Baumaschinenhersteller Jürgen Stehr und KVA Maßnahmenplaner Hans-Ulrich Merle; hinten im Bild: Ministerialdirigent Martin Weiland, Referatsleiter im Arbeitsministerium für das bundesweite "Beschäftigungspaket in den Regionen"Hans-Ulrich Merle und Marina Fölsing von der KVA hatten den Storndorfer Unternehmer nach München zum Empfang des Arbeitsministeriums begleitet. Herr Merle dankte nochmals dem Baumaschinenhersteller, das er mit der Kreisagentur eine Qualifizierungspartnerschaft eingegangen ist. Dies sei eine wertvolle Hilfe für die Vermittlungsfähigkeit vieler Menschen. Die Qualifizierung bei der Fa. Stehr sei praxisnah. In München wurde durch den Arbeitsminister die Fa. Stehr als "Unternehmen mit Weitblick 2008" gewürdigt. "Dieses hat sich den Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich gestellt und zeigt, wie der Generationen-Mix in der Belegschaft organisiert und damit dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegen gewirkt werden kann", so Bundesminister Scholz.
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