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Stehr -Maschinen nun auch in Indien erfolgreich!

Die indische Regierung hat erkannt, dass der katastrophale Zustand vor allem zu Lasten der armen Bevölkerung auf dem Land geht und so das Wachstum bremst. Denn ohne funktionierende Infrastruktur ist der Übergang von einer landwirtschaftlichen zu einer industriellen Volkswirtschaft nicht zu schaffen. Schon jetzt werden 65 % des indischen Güterverkehrs über die Straße abgewickelt. 40 % aller Obst- und Gemüsetransporte verrotten allerdings, bevor sie ihr Ziel erreichen. "Wir liegen 30 Jahre zurück", sagte Harpinder Narula, Vorsitzender des Infrastrukturunternehmens DSC India. Die indische Regierung drückt beim Ausbau der Infrastruktur aufs Tempo und plant Milliardeninvestitionen. So werden in den nächsten drei Jahren allein beim Fernstraßenbau Projekte im Wert von umgerechnet 55 Mrd. Euro ausgeschrieben. "Straßen bauen heißt, die Entwicklung voranzutreiben", sagte Kamal Nath, der für Straßenbau zuständige Minister.


7000 Straßenkilometer neue Straßen pro Jahr heißt sein ehrgeiziges Ziel. "20 Kilometer pro Tag", so die Parole des Ministers. Seitdem zähle er den Tag nicht mehr in Stunden, sondern in Kilometern - bisher allerdings kamen die indischen Straßenbauer gerade einmal auf zwei Kilometer pro Tag, gesteht Nath in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. Einen Teil dazu werden Maschinen des hessischen Unternehmens Stehr Baumaschinen dazu beitragen. Da in Indien keine Steinbrüche wie in Deutschland bekannt sind und die Kiesvorkommen zur Herstellung von Asphalt gebraucht werden, wird die Tragschicht größtenteils mit Bindemitteln stabilisiert. Hier kommen in Zukunft die Kombination Traktor mit Fräse und integriertem Bindemittelstreuer zum Einsatz. Da die Baustellen oft durch Kilometer lange Zuckerrohr-, Reisfelder- und Mangoplantagen führen (alles hochwertige Grundnahrungsmittel), war bei der Entscheidung für Stehr-Maschinen das Hauptargument, dass das Bindemittel staubfrei in den Boden eingemischt wird. Außerdem entfallen noch die Kosten für ein kostenintensives separates Streufahrzeug. Über eine elektrisch regelbare Wasserpumpe kann Wasser dosiert in den Mischraum zugegeben werden, um den für die Verdichtung notwendign Wassergehalt genau einzustellen.

 

Ein von Stehr mit dem Electronic Partner Procon entwickelter Bordrechner sorgt dafür, dass die Streumenge und Wasserzugabe exakt genau aufgebracht wird. Die Streumengendosierung erfolgt über eine hydraulisch angetriebene Zellenradschleuse. Dafür wird die tatsächlich gefahrene Strecke über ein auf dem Boden laufendem Messrad genau gemessen. Die Austragmenge pro m² wird eingegeben und genau dosiert aufgebracht.

 

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Stehr Kontaktdaten

Stehr Baumaschinen GmbH
Am Johannesgarten 5
36318 Schwalmtal Storndorf

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