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Weltneuheit 2015 ! Stehr SUG 40 Universalgrader

Besser planieren… der Trick mit dem Knick… natürlich von Stehr!

Grader gehören zu den ältesten Erdbaumaschinen. Der erste Grader wurde im Jahre 1876 von Champion in Amerika gebaut. Dieser wurde lange Zeit mit Pferden und später von Raupentraktoren gezogen. 1921 wurde von der amerikanischen Rippel Corp. der erste Motorgrader entwickelt. Der erste Motorgrader in Europa war von der Fa. Frisch aus dem Jahre 1936. Die Funktion der Mittelschar ist bis heute gleich geblieben. Dazu gehört die Schrägverstellung sowie das Kippen auf beiden Seiten.

138 Jahre dauerte es bis sich Jürgen Stehr, der für seine praxisnahen Entwicklungen bekannte „Baumaschinentüftler“ aus dem hessischen Vogelsbergkreis Gedanken darüber machte, dass da noch was besser gehen muss. Seine aktuelle Entwicklung heißt Universal Grader SUG (Stehr-Universal Grader­) - ein neuartiges Planierschild, das sowohl als Anbaugerät hinter Schleppern oder ähnlichen Zugmaschinen dient als auch die Standardschar am selbstfahrenden Grader ersetzen kann.

Auslöser für die bereits zum Patent angemeldete Neuentwicklung war die Beobachtung von Stehr, dass bei Vorführungen seines neuen Anbauverdichters am Radlader auf einer Autobahnbaustelle der mit dem vorlaufenden Planieren beschäftigte Grader zum einen viel zu langsam war, da die für einen gleichmäßigen Materialauftrag erforderliche Materialfüllung vor der Schar nicht immer sichergestellt war: Entweder läuft überschüssiges Material seitlich an der Schar ab und bleibt als Grat liegen, oder es fehlt es an anderer Stelle. Deshalb sind für eine ordentliche Feinplanierung immer mehrere Grader-Überfahrten nötig - und diese kosten Zeit! Durch das viele hin und her bewegen des Materials erfolgt außerdem eine Entmischung und eine Austrocknung des Materials - dadurch ist eine nachfolgende optimale Verdichtung nicht möglich. Dieser Effekt tritt ganz besonders bei Wald- und Feldwegen auf, deren Dachprofil häufig mit einem Anhängegrader am Schlepper angelegt wird.

Stehr hat daraufhin seinem Graderschild einfach eine neue Kinematik verpasst, in dem sich ein Innenrohr in einem Außenrohr verschiebt. Durch das Verschieben kann das Schild in sämtliche Richtungen sowohl gerade, in beide Richtungen schräg, V-förmig nach vorne offen oder geschlossen verstellt werden. So wird abgetragenes Material entweder in der Mitte gesammelt und zentral vor der Schar mitgenommen, oder es läuft sofort zu beiden Seiten ab.

 

Die Zugvorrichtung der Schar kann in der Vertikalen nach oben und unten verstellt werden. Einmal um eine gerade Schnittkante zu erreichen, die Schneide „scharf“ zu stellen bzw. ein Dachprofil in einer Überfahrt zu erstellen. Somit entsteht in einer Überfahrt mit einer unglaublichen Geschwindigkeit ein sauberes Rinnen- oder Dachprofil, was im Land-und Forstwirtschaftlichen Wegebau vielmals gefordert ist.

Aber auch die üblichen Planierarbeiten gehen mit dem Stehr-Patent deutlich leichter und schneller - der umtriebige Firmenchef spricht von einer Revolution in der Planierung, die bei manchen Einsätzen bis zu fünfmal schneller zum Ergebnis führe als mit dem herkömmlichen Equipment! Ganz einfach weil zahlreiche Überfahrten wegfallen, die nicht nur Zeit kosten, sondern auch unnötige Betriebsstunden auf den Zähler bringen und damit auch eine Menge Sprit kosten, mehr schädliche Abgase und enorm mehr CO² erzeugen.

Das besondere bei der Stehr-Erfindung ist, dass sämtliche bekannten und vorhandenen Grader mit der neuen Schar nachgerüstet werden können, ohne neue Hydraulikfunktionen zu installieren. Eine automatische Steuerung ist kein Problem, sogar die evtl. Erbaute kann benutzt werden.

Die Scharstellungen können über Wegesensoren in den Hydraulikzylindern gemessen und auf einem Display in der Kabine angezeigt werden. Die Zugvorrichtung der Schar lässt sich in der Vertikalen nach oben und unten verstellen. Einmal um eine gerade Schnittkante zu erreichen, die Schneide „scharf“ zu stellen bzw. ein Dachprofil in einer Überfahrt zu erstellen.

Die Hydraulikzylinder sind bei 4m Schar auf 10 to. Zugkraft kolbenstangenseitig ausgelegt und natürlich über Sekundärventile abgesichert. Sämtliche vorhandenen Hydraulikzylinder und die bekannten Anlenkpunkte werden genutzt. Der 4m breite Schar kann für die Transportstellung auf 2.5 m zusammengeklappt werden. Nach den ersten Vorführungen vor Baupraktikern konnte Stehr bereits ein enormes Interesse für seine neueste Entwicklung registrieren - angebaut an einem HBM 160 TR-4 Grader, der sogar noch zusätzlich mit dem neuen Stehr-Plattenverdichter SBV 80 HC 3 ausgerüstet war. Die ersten neuen Knickschilder werden bereits an Kundenmaschinen montiert.

 

Stehr Kontaktdaten

Stehr Baumaschinen GmbH
Am Johannesgarten 5
36318 Schwalmtal Storndorf

Telefon: +49 (0) 6630 / 91844-0
Telefax: +49 (0) 6630 / 91844-99
E-Mail: info[@]stehr.com